"Visionen sind Strategien des Handelns. Das unterscheidet sie von Utopien. Zur Vision gehört Mut, Kraft und die Bereitschaft, sie zu verwirklichen." — Roman Herzog, 6. Bundespräsident
Im Presse-Bereich können Sie sich über Artikel aus der Presse informieren, in denen Projekte oder Produkte von best off vorgestellt werden.
Zusätzlich stellen wir für Sie kompakte Informationen um das Unternehmen zum Download bereit, wie Logos, das Firmenprofil u.ä. Unterlagen.
Am 23.06.2011 wurde die neue Verbraucherrechtsrichtlinie der EU (Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates über Rechte der Verbraucher / VRRL) beschlossen. Damit soll die Rechtslage für den Online Handel europaweit vereinheitlicht werden. Damit soll künftig ein einheitliches Verbraucherrecht in der Europäischen Union geschaffen werden. Alle Mitgliedsstaaten haben nun bis Mitte 2013 Zeit, um die neue Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.
Die lange diskutierte Komplett-Harmonisierung im Fernabsatzrecht soll mit Hilfe der VRRL durchgesetzt werden. Es geht dabei vor allem um die Button-Lösung (genauer: Schaltflächen statt Doppelklick), die Widerrufsfrist und die damit verbundenen Wertersatzpflichten, um Informationspflichten für Händler und einige weitere Aspekte, die für den Onlinehandel grundlegend sind.
03.02.2012: Neue Verbraucherrechtsrichtlinie der EU:
Vor 12 Jahren war dieser Titel Programm und sorgte für eine riesige Nachfrage nach der Broschüre. Besonders Klein- und mittelständische Betriebe haben sie genutzt. Gedruckte Exemplare gibt's nicht mehr. Die Broschüre ist vom inhaltlichen Grundansatz immer noch aktuell und nachgefragt. Wir stellen sie als PDF Dokument zur Verfügung. Bitte beachten: fast alle Adressen und Hinweise auf Gesetze und Behörden stimmen so nicht mehr.
Hier finden Sie die komplette Broschüre als PDF Dokument. Zum Anzeigen brauchen Sie den Adobe Acrobat Reader. Sie können das Dokument online lesen oder es auf Ihren PC herunter laden.
30.01.2012: DAS RECHNET SICH!:
Nachfolgend der Einführungstext ins Thema:
Hand auf´s Herz: Wenn Sie das Wort "behindert" hören, denken Sie an Rollstuhl, nicht laufen können, langsam sein, es irgendwie nicht bringen. Und im Zusammenhang mit "Einstellung" spuken Worte wie unkündbar, dauernd krank, nicht voll leistungsfähig in Ihrem Kopf herum. Wir, als Behindertenverband Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL, können Ihnen versichern: Wenn Sie dies denken, ist das völlig normal und entspricht einem weit verbreiteten Bild von "Behinderung" in unserer Gesellschaft. Jedoch, und auch das müssen wir sagen, ist dieses Bild nicht zutreffend, denn "den Behinderten" oder "die Behinderte" gibt es überhaupt nicht Der Begriff "Behinderung" ist ein vorwiegend sozialrechtliches Konstrukt und findet zunächst auf rund 6,6 Millionen Menschen Anwendung, die im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind. Hinzu kommen noch die Personen, die keinen Ausweis beantragt haben, so dass man mit rund 10 Prozent "Behinderten" in einer Gesellschaft rechnet. Erkennen kann man diese Gruppe aber nur schwer an äußeren Merkmalen, denn die Hälfte von ihnen ist über 65 Jahre alt und nur rund 500.000 Menschen (was 0,5 Prozent entspricht) nutzen etwa einen Rollstuhl zur Fortbewegung. Meistens ist "Behinderung" unsichtbar, denn viele Menschen haben Beeinträchtigungen innerer Organe oder Organsysteme, beziehungsweise der Wirbelsäule. Zu rund 86 Prozent wird "Behinderung" nach einer Krankheit erworben.
Personen, die man als "behindert" bezeichnet, sind also auch im Bereich des Arbeitslebens sehr gemischt zusammengesetzt. Die pauschalen Aussagen zu Krankheiten oder Fehlzeiten sind deswegen so nicht haltbar Es gibt im Gegenteil viel eher den Trend, dass behinderte Menschen oftmals sehr motiviert im Arbeitsleben sind - gerade weil ihnen sehr wenig zugetraut wird. Natürlich, und es wäre fatal, dies zu verschweigen, gibt es auch bei behinderten Menschen solche, die keinen Bock auf Arbeit haben, ihre Aufgaben nachlässig erledigen oder häufig krank sind. Behinderte sind auch nicht die besseren Menschen, sondern schlicht und einfach "ganz normal" und haben deshalb auch einen Anspruch auf ganz normalen Umgang
Wir als ISL halten zwei Dinge für wesentlich: Das Prinzip der Selbstbestimmung und das "Peer Counseling", das heißt der Beratung Betroffener durch Betroffene. Auf dieser Basis sind wir in 28 Zentren für Selbstbestimmtes Leben (ZSLs) organisiert, die alle nach diesen Prinzipien arbeiten und andere Behinderte oder auch Unternehmen beraten. Gleichzeitig sind wir also auch Arbeitgeber, denn in unseren Verbänden und Betrieben beschäftigen wir fast ausnahmslos behindertes Personal. Wir kennen viele Broschüren, die sich an die Unternehmen richten und es wird darin - oft moralisch unterlegt - appelliert, Behinderte einzustellen. Wir sind der Ansicht, dass in diesen Broschüren oft an den Bedürfnissen der Betriebe vorbei argumentiert wird und dass auch hier eigentlich der Ansatz des "Peer Counseling" richtiger wäre: Unternehmen beraten Unternehmen.
Klaus Reichenbach, Verwaltungsleiter - ISL
18.12.2008: Ist uns das W3C egal?: Kaum eine Webseite hält die W3C Standards ein. Soll man das als erschreckend bewerten oder ist es einfach nur egal?